Der frühe Vogel…

Heute morgen war ich schon um 5.30 Uhr unterwegs. Ich hatte vergessen meinem Mann seine Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel zurückzugeben. Beim Einsteigen in den Bus merkte er das und lief nach Hause um die Karte zu holen.

Ich zog mir schnell was an, um ihn zum Bahnhof zu fahren. Kurz vor der Ankunft am Bahnhof bemerkte ich den Untergang des Mondes. Der sonst so weit entfernte Erdtrabant schien erstaunlich nah. Also machte ich mich auf die Jagd und fand ihn und knippste drauflos. Die Hintergrundmusik für dieses Naturschauspiel war furios und perfekt von unseren fliegenden Freunden einstudiert. Was stört es da schon, wenn das Ganze an der Kompostanlage passiert… ;-)

 

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Geduldiges Fotomodell…

Letzten Donnerstag saß auf unserem Garagentorgriff ein hübscher Siebenpunkt. Ich nahm ihn behutsam in meine Hand und entführte ihn in unseren Garten. Da fühlen sich Marienkäfer bekanntlich eh viel wohler als auf einem Metallgestänge. Meinen Fotoapparat hatte ich (wie fast immer im Frühling) schon in meiner Hosentasche und so beschloss ich, den kleinen Krabbler ein wenig zu knipsen.

Schon lange hatte ich nach einem Marienkäfer gesucht, der ruhig genug sitzen blieb, um sich von mir fotografieren zu lassen. Was soll ich sagen: Eien halbe Stunde lang ließ sich das winzige Wesen von mir ablichten. In allen möglichen Posen posierte es vor mir. Nicht zu vergleichen mit Germanys Topmodels, denn er öffnete die Flügel, schloss sie wieder; krabbelte durch den Gras-Urwald und kam wieder zu mir zurück…. Toll! Und das beste-er zickte nicht einmal ;-) .

Das war eine schöne halbe Stunde… und das Ergebnis? Kann sich sehen lassen!

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Das will ich gerne noch erleben…

Mit meinem Mann war ich in der letzten Woche wieder (wie jedes Jahr ;-) !) auf der ITB (Internationale Tourismusbörse) in Berlin. Ich mag Messen: Man sieht inspirierende Ideen, lernt interessante Menschen kennen und kann auch von sich erzählen. In der Halle der afrikanischen Länder sieht man viele Bilder und Poster von Elefanten.

Bekannterweise bin ich ein Liebhaber dieser zartbesaiteten Dickhäuter und mein größter Traum ist es, einmal mit einem Babyelefanten zu spielen. Am Stand von Uganda sahen mich zwei Männer aus diesem schönen Land das Poster der Elefanten bewundern und sprachen mich an: Ob ich schon in Uganda war? Ob ich Reiseveranstalter wäre? Nach meinen Verneinungen erzählte ich ihnen von meinem Traum und vor Lachen blitzten ihre Augen und ihre weißen Zähne. Sie meinten, dass das ein schwierig zu erfüllender Traum sei. Ich beharrte darauf. Bis zum Ende meines Lebens will ich das erleben.

Sie wünschten mir Glück bei meinem Vorhaben und bewunderten meine Hartnäckigkeit. Daraufhin fragte ich den einen, was denn sein großer Lebenswunsch wäre. Er lachte, legte den Kopf zurück und überlegte. Es dauerte eine Minute- dann sah er mich an und sagte: “Ich habe noch nie darüber nachgedacht.”

Da ich es gut finde Wünsche und Träume zu haben ermutigte ich ihn zum Nachdenken und versprach, in den nächsten Tagen nochmal nachzufragen…. Sein Wunsch war ein besonders schöner… :-)

Was ist Dein/ Ihr großer Traum?

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Der Blick nach oben

Einmal in der Woche gehen wir ins nahegelegene Thermalbad. Etwas Sport, etwas Entspannung-das tut dem Körper gut. Seit einiger Zeit schaue ich öfter mal an die Decke des Gebäudes. Warum? Nicht nur weil es eine interessante Konstruktion ist. Die dreieckig verlaufenden blauen Verstrebungen bilden zwar eine faszinierende Ansicht. Nein, vor ein paar Wochen habe ich gelernt: Der Blick nach oben verändert uns. Der Kopf im Nacken macht freier, gibt ein anderes Lebensgefühl, verändert Stoffwechselvorgänge.

Fakt ist, das Telefonseelsorger selbstmordgefährdete Anrufer auffordern mal nach oben zu sehen. Auch in der Behandlung von Depressionen wird es empfohlen. Und viele Menschen sehen beim Beten flehentlich oder dankbar gen Himmel.

Einfach mal ausprobieren-es funktioniert.

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Die Lage der Welt, die Lage in mir…

Ein kleiner Indianerjunge unterhielt sich mit seinem Grossvater.
        „Wie denkst du über die Lage in der Welt?“ fragte er.
        Der Grossvater antwortete:
        „Ich habe ein Gefühl, als kämpften 2 Wölfe in meinem Herzen.
        Einer ist voller Wut, Verzweiflung und Hass, der andere voller 
Liebe, Vergebung und Frieden.
        „Wer wird siegen?“ fragte der Junge.
        Darauf antwortete ihm sein Grossvater:
        „Derjenige, den ich füttere.“

Hat die Lage der Welt nicht auch etwas mit mir zu tun? Auch mein Leben ist davon abhängig, welchen Wolf ich wie füttere und behandle. Menschen, die viel schimpfen, sich ärgern und gestresst durch den Tag gehen haben es schwer. Es fehlt die Lebensfreude, die Zuversicht und die Zufriedenheit. Vielleicht kann man selber diese unglückliche Siruation ändern, wenn man den Wolf der Liebe, der Vergebung und des Friedens füttert, ihm die Aufmerksamkeit schenkt. Einen Versuch ist es wert…

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Familie

Vorletzte Woche wurde mein lieber Papa 70. Ein geeigneter Anlass um mal wieder mit der Familie zusammen zu kommen. Ich bin ein Familienmensch und treffe mich gern mit meinen Verwandten. Wir freuen uns aneinander, lachen, reden und sind froh, zusammen zu sein.

Auf dem Geburtstagsfest meines Vaters war dazu mal wieder Gelegenheit. Manche hatte ich so lange nicht gesehen.  Wir hatten an dem Abend viel Spaß-einige vorbereitete Programmpunkte waren sehr lustig.

Leider sind ein paar liebe Menschen nicht mehr dabei. Sie sind verstorben oder sehr krank. An solchen Tage denkt man natürlich besonders an sie und ist sehr traurig, dass man ohne sie feiert. Aber auch das gehört zum Lebenskreis und muss akzeptiert und angenommen werden. Mit Bildern aus alten, fröhlichen Tagen haben wir uns gern an sie erinnert. Und so waren sie doch irgendwie dabei…

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Lachen…

Genieße im Moment immer öfter die Teilnahme am Lachyoga.

Die Grundlage des Lachyogas ist “Lachen ohne Grund”.

Das Lachen gesund ist, wird heute von fast niemandem mehr beweifelt. Beim Lachen werden Muskeln angestrengt, die Atmung intensiviert und chemische Abläufe im Körper verbessert. Alleine schon ein 9osekündiges Grinsen produziert aufmunternde und aufhellende Hormone. Lachen macht frei!

Beim Lachyoga wird das Ganze allein mit der Motivation angegangen, dass man eben lachen will. Bestimmte Atem- und Lachübungen werden durchgeführt und am Ende eine Lachmeditation. Man konzentriert sich aufs eigene Lachen und auf sein Gegenüber. Gemeinsam lachen macht eben noch mehr Spaß!

Gestern saß ich mit meinem Mann in einer Teestube. Ich las ihm immer mal wieder einen Witz vor und musste dabei selber richtig laut lachen. Ein ander Gast(eigntlich Gästin) saß am Nebentisch, hörte die Witze und lachte ebenfalls mit. Lachen verbindet!

Die Begegnung mit meiner Mitlacherin (die Reaktion meines Mannes auf die Witze waren eher verhalten) war schön!

Also: Lach mal wieder!

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Schmetterlinge…

In letzter Zeit schaue ich mir die Friedhöfe in unserer Gegend alle mal etwas genauer an. So unterschiedlich sie auch sind-eins haben sie geminsam: Viele Schmetterlinge tummeln sich dort. Als wollten sie dem Ort der letzten Ruhe mehr Lebendigkeit verleihen, flattern sie um die Wette. Sie setzen sich mit Lust auf all die schönen Blüten, die Angehörige für Ihre Lieben dort gepflanzt und abgelegt haben.

Ich bin ihnen nachgelaufen, habe versucht sie zu erwischen und zumindest fotografisch festzuhalten. Sie waren schneller. So habe ich mich einfach nur an ihnen gefreut und von ihnen über den Friedhof führen lassen. Und dann dachte ich: Sind das wirklich “nur” Schmetterlinge?…

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Rasen mähen? … Verboten!

Unsere Wiese ist übersät mit Veilchen. Überall wachsen wild Veilchen. In zig kleinen Flecken haben sie sich auf unserem Rasen breit gemacht und strahlen um die Wette mit ihren kleinen blauen Gesichtern.

Neben den Veilchen gibt es auch noch die Gänseblümchen. Außerdem rote Minze. Die wächst aber wenigstens am Rasenrand und hält nicht das Mittelfeld besetzt. Und vom Vogelfutter haben sich Sonnenblumen selbst ausgesät. Sie wachsen auch …auf der Wiese.

Daniel hat jetzt Mähverbot. Bis die Veilchen verblüht sind. Die Sonnenblumen werde ich wohl einzäunen müssen. Eigentlich-wer braucht schon einen Rasenmäher…?

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Lebendig…

Ostern ist für mich das Fest der Lebendigkeit. Und es fängt für mich auch nicht zum Frühlingsbeginn an, sondern erst am Ostersonntag. In der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag verändert sich alles. Jemand, den alle für mausetot gehalten hatten, ist wieder lebendig. Wow! Das war für manche ein Schock und für andere ein großartiges Wunder.

Wir erlebten das hier vor ein paar Jahren. Im Radio wurde gemeldet, das in einem hier ansässigen Krankenhaus zwei Männer mit exakt gleichem Vor- und Zunamen eingeliefert wurden. Einer von beiden starb und man unterrichtete die falsche Familie vom Ableben. Der noch lebende Familienmann wunderte sich, warum ihn niemand besuchte und rief zu Hause an. Was für ein Schreck muss da am anderen Ende der Leitung angekommen sein. Und dann sicher freudiges Wundern.

Ich wünsche allen eine lebendige Osterzeit, die noch bis Himmelfahrt andauert.

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